Die Geschichte hinter den Tagebüchern

Die Idee zum Therapie-Tagebuch kam durch Lukas, einem 10–jährigen Patienten, auf. Er litt an einer Krebserkrankung und machte während der Therapie eine extrem schwierige und kräftezehrende Phase durch. In dieser Zeit wurde das erste Monster geboren, um als kleine Aufmunterung und Visualisierung des „Feindes“ zu dienen. Für den Jungen und seine ganze Familie war das urige Kerlchen sehr wichtig und aufbauend, ein Trostspender für die kritischen Tage.

Was folgte war eine große Nachfrage nach weiteren Monstern, die man im Klinikalltag bekämpfen, besiegen muss. Aber auch gute Begleiter waren gefragt. Nach und nach wurden dann sowohl die wichtigsten Probleme und schlimmen Dinge, als auch positive Situationen in kindgerechter Comicform zu Papier gebracht. Am Ende ist ein Sticker-Tagebuch entstanden, mit welchem die witzigen Kreaturen und deren positive Wirkung jedem jungen Patienten zur Verfügung stehen können.

Im Laufe der Zeit wurde uns bewusst gemacht, dass nicht nur Kinder leiden, die selbst eine Krankheit bekämfen müssen, sondern auch Kinder, deren Angehörige, insbesondere Geschwister, erkrankt sind – die sogenannten Schattenkinder. Um ihrer Gefühlswelt gerecht zu werden, haben wir für sie ein eigenes Tagebuch geschaffen.