Die monsterstarken Tagebücher für junge Patienten und Schattenkinder

Mit einer schweren Krankheit umzugehen stellt jeden vor eine große Herausforderung. Eine Flut von Beschwerden, Befindlichkeiten, Ängsten und Sorgen brechen über einen herein. Nicht nur, wenn man selbst betroffen ist, sondern auch als Angehöriger erfährt man umwälzende Veränderungen in der persönlichen Situation, verliert das Gleichgewicht und wird mit starken Gefühlen konfrontiert.

 

Um gerade jungen Menschen zu helfen, mit sich selbst zurechtzukommen und die Krise auf altersgerechte Art zu verarbeiten, haben wir unsere Sticker-Tagebücher entwickelt.

Lesen Sie hier, wie unsere Tagebücher entstanden sind.

Bild: monsterle U4

Kinder lieben Sticker

Die Monster-Sticker verkörpern die vordringlichsten Gefühle und Befindlichkeiten und helfen, schlechte zu verarbeiten und niederzustrecken. Es gibt schlimme und gute Monster, die durch die schwere Zeit begleiten. Es macht Spaß, sie für jeden Tag auszuwählen und auf die Seiten zu kleben. Daneben gibt es genügend Raum für Gedanken – die des Monsterbändigers oder seiner Begleiter. Sie können durch Schreiben, Kleben oder Malen ausgedrückt werden.

Auf Kinder und Jugendliche zugeschnitten

Unsere Tagebücher sind für junge Menschen gemacht, ganz gleich wie alt sie sind. Bei den Jüngsten übernehmen die Eltern die Federführung. Größere Kinder, die bereits selber lesen und schreiben können, und Jugendliche können selbst die Seiten gestalten. Sie erhalten dadurch ein Mittel, sich selbst und ihren Familien ihr Befinden "begreifbar" zu machen. Sie stellen mit Hilfe der Monster-Sticker ihre Gefühlswelt dar und reflektieren sie. Das Problem wird somit in die Hand genommen und zu einem Großteil sichtbar gemacht.

Messinstrument der Befindlichkeiten

Es ist nicht nur für einen selbst wichtig, zu reflektieren und zu erkennen, wie es einem wirklich geht, sondern auch für Angehörige, Pfleger, Therapeuten hilfreich, sofern ihnen Einblick gewährt wird.

Wichtiges Protokoll für die Aufarbeitung

Die Tagebücher dokumentieren den Verlauf der Krise und können auch als Unterstützung für eine evtl. später nötige psychologische Aufarbeitung dienen. Damit helfen sie, die Krise aus den jungen Jahren zu verarbeiten.